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RSSPrint

WERKTAG 2014

Der WERKTAG 2014 am 11. Oktober war ein Gemeinschaftserlebnis mit gegenseitiger Ermutigung und einer intensiven Erfahrung der Wertschätzung – ein wesentlicher Meilenstein unseres Reformprozesses. Als würdigen Schlusspunkt hat er die Phase der Ausrichtung auf leitende Ziele abgeschlossen, die in einem gemeinsamen Prozess erarbeitet worden sind. Die Aufbruchsstimmung und der Geist der Reformation, die der WERKTAG 2014 aufkommen ließ, machten deutlich, dass es den Willen, den Mut, die Ideen und die Tatkraft gibt, um in unserer Kirche umzudenken und sich auf Neues einzulassen.

In der Auswertung zeigten sich vor allem positive Rückmeldungen zum Weltcafé „Kirche – morgen so!“, das in besonderem Maße die Beteiligung aller in einem intensiven Austausch und Gespräch ermöglichte und jedem Gelegenheit gab, Themen, Erfahrungen, Ideen und Anregungen mit- und auch einzubringen. Die Tischrunden waren erneut als Zwischenstation im landeskirchlichen Reformprozess gedacht, um im Anschluss die wichtigen Themen aufzugreifen und eigenständig in den regionalen Bezügen weiter zu entwickeln. Wie „Kirche – morgen so!“ konkret aussehen soll und welche Arbeitsfelder anzugehen sind, zeigen die Ergebnisse, die durch die Delegierten auf den Tischdecken festgehalten und durch die Gastgeber*innen in Auswertungsworkshops ergänzt wurden:

1.    Kommunikation
(dazu zählt: Transparenz durch alle Ebenen, Beteiligung in der Breite, Vernetzung in der Breite, interne und externe Kooperation bzw. Offenheit für Kooperation, Wissenstransfer, Bezugsräume regional kommunizieren und Erfahrungen teilen, den Impuls vom 11. Oktober 2014 fortführen, Formate für Konkretion entwickeln, landeskirchliche Unterstützung

2.    Miteinander der Mitarbeiter*innen
(dazu zählt: Transparenz „Wer macht eigentlich was?“, Anerkennung und Wertschätzung, Aufgabenkritik vorhandener Berufsprofile inkl. Neuordnung kirchlicher Ausbildungen, Verhältnis von Pfarrer*innen zu anderen beruflichen Mitarbeiter*innen z. B. Doppelspitze: theologische und betriebswirtschaftliche Leitung, Verhältnis von Pfarrer*innen und anderen beruflichen zu ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen – Rollenklarheit, Orientierung an Zahlen bei Stellenumfängen

3.    Prioritäten
(dazu zählt: Schwerpunkte verabreden, „Zuviel“ loslassen, Geschehenes würdigen, Entlastung)

4.    Reformprozess
(dazu zählt: Verständnis „Mission“, Verständnis „Volkskirche“, Vorsicht beim Übertragen von Modellen und  Erfahrungen, Finanzierung zusätzlich zur Kirchensteuer, EKBO und Inklusion, Format für Konkretion.

www.werktag-ekbo.de

Letzte Änderung am: 26.06.2015